Kinder in Erfurt testet…

Der Sommer kommt zurück und wir sind euch noch den ein oder anderen Testbericht schuldig.

In der neuen Kategorie „Kinder in Erfurt testet…“ probieren wir aus, was ihr in Erfurt und Umgebung erleben könnt

Den Anfang macht heute ein Klassiker – Der Nordstrand.

Gelegen, wie der Name schon sagt, im Erfurter Norden. Nämlich in der gleichnamigen Straße „Zum Nordstrand“. Ihr erreicht das Gebiet am besten mit dem Rad oder Auto. Auch Bus und Bahn bringen euch hin, dann müsst ihr aber noch ein ganzes Stück Weg zu Fuß bewältigen. Mit Kindern vielleicht eher weniger optimal.

Dafür erwartet euch am Ende des Weges aber jede Menge Natur und kein Chlorbecken. Der Nordstrand ist relativ naturbelassen. Nagut, abgesehen von der Wasserskianlage und dem aufgeschütteten Sand. Was ich meine, ist eher das Seefeeling, ohne Beton und Fliesen.

Der Badebereich ist relativ klein. Schwimmer können allerdings unter der Absperrung durch tauchen und schon ein Weilchen schwimmen. Kleine Nichtschwimmer vergnügen sich im Flachen bereich des Sees, matschen, plantschen und paddeln umher. Eine Rutsche ist leider nur weiter draußen im Schwimmerbereich zu finden.

Die Kinder lieben es hier im Sand zu Badeln, Matschburgen zu Bauen und sich ins Wasser fallen zu lassen. Wir lagen im Strandbereich, damit ich einen guten Blick auf die Minis werfen konnte und die Füße in den Sand gesteckt werden konnten. Klares Contra hier: Sand in jeder Ritze muss man mögen. Es gibt aber auch versteckte Bereiche und andere Eingänge in den See- teilweise auch mit steilem Einstieg. Beispielsweise beim Beachvolleyball/Beach-Soccer-Platz. Aber Volleyball macht mit drei ballklauenden Kindern nicht viel Sinn. Daher der Platz am Wasser. Wenn man den Sand nicht mag, dann gibt es ausreichend Wiesen – allerdings am Hang oder dann oben am Ende des Hanges, aber dann mit etwas Weg zum Wasser. Schattenplätze sind vorhanden, aber nicht all zu viele.

Essen und Getränke sind freibadtypisch. Eis geht immer. Den Rest nehmen wir meistens mit. Aber Pommes und co. lassen euch auch dort nicht im Stich.

Am Schluss eine kleine Zusammenfassung – was war gut, was nicht so.

Pro:

Sandstrandfeeling, flacher Bereich für Nichtschwimmer, Schattenplätze, Duschen, kleine Entenküken und generell sehr entspanntes Ambiente ohne Chlor

Contra:

kleiner Schwimmbereich, keine Spielgeräte, viele Plätze in Hanglage, schwierige Erreichbarkeit mit den Öffis

Zum Abschluss noch ein paar Entenküken 🙂

Bewegte Bilder findet ihr auf Instagram. Dort speichere ich die Story in den Highlights unter Bädertest und natürlich auf auf der Seite des Nordstrands.

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